Systeme im Vergleich

Welches Fliegengitter passt zu welcher Öffnung?

Die meisten Anfragen beginnen mit dieser Frage. Ob du es Fliegengitter, Insektenschutzgitter oder Mückengitter nennst – gemeint ist dasselbe, und was passt, entscheidet die Öffnung. Die kurze Antwort: Am Fenster fast immer ein Spannrahmen, an der Terrassentür eine Pendeltür oder Schiebeanlage. Vorher aber zwei Fragen, die sich die meisten zuerst stellen.

Lohnt sich das überhaupt?

Ein Bausatz aus dem Baumarkt wird zugeschnitten und geklebt und hält an einem Fenster, das täglich benutzt wird, typischerweise ein bis zwei Saisons. Ein Massrahmen hält Jahrzehnte, das Gewebe lässt sich einzeln ersetzen, und auf Rahmen und Beschläge gibt es zehn Jahre Garantie. Woran du einen guten Anbieter erkennst.

Was kostet es?

ab CHF 300.– für ein Fenster, inkl. MwSt. und Montage. Nach oben bewegt sich der Preis mit Grösse, System und Gewebe – ein Küchenfenster liegt deutlich unter einer mehrflügligen Schiebeanlage. Das Aufmass kostet nichts. Was den Preis bestimmt.

Die erste Entscheidung

Welches System passt zu welcher Öffnung?

Vergleich der Insektenschutz-Systeme nach Einsatzort, Platzbedarf und Bedienung
SystemWoPlatzbedarfBedienungWann sinnvoll
Spannrahmen für FensterFensterFest im FensterfalzZum Reinigen herausnehmenDer Normalfall am Fenster – auch zur Miete
Insektenschutz-Rollo für FensterFensterKassette über dem FensterHoch- und runterziehenWenn der Schutz nur zeitweise stehen soll
Insektenschutz für DachfensterDachfensterAm InnenfutterHoch- und runterziehenVELUX, Roto und andere Dachfenster
Insektenschutz-PendeltürTürenBraucht SchwenkraumAufdrücken, schliesst selbstTerrassentüren mit viel Durchgang
Insektenschutz-SchiebeanlageTürenKein Schwenkraum nötigSeitlich schiebenGrosse Glasfronten, Hebeschiebetüren
Insektenschutz-PlisseeTürenLegt sich schmal an die LaibungFrei positionierbarWenn wenig Platz bleibt
LichtschachtabdeckungLichtschachtFlach auf dem RostZum Reinigen heraushebenLaub, Schnecken und Kleintiere im Schacht

Was bei dir konkret passt, hängt von der Einbausituation ab – Rollladenkasten, Laibungstiefe, Sonderform. Das sehen wir beim Aufmass in zwei Minuten.

Drei Fragen, die die Entscheidung meistens abnehmen

  1. Soll der Schutz dauerhaft stehen oder nur zeitweise? Dauerhaft spricht für den Spannrahmen, zeitweise für ein Rollo.
  2. Wie oft gehst du durch? Bei einer Terrassentür, die täglich zwanzigmal benutzt wird, führt kaum ein Weg an der Pendeltür oder der Schiebeanlage vorbei.
  3. Wie viel Platz ist da? Fehlt der Schwenkraum, wird es eine Schiebeanlage oder ein Plissee. Fehlt die Laibungstiefe, ein schmales Klemmsystem.

Wenn du nach diesen drei Fragen immer noch unschlüssig bist, ist das völlig normal – dafür kommen wir vorbei. Das Aufmass kostet nichts und verpflichtet zu nichts.

Die zweite Entscheidung

Und welches Gewebe?

Das System bestimmt die Bedienung, das Gewebe bestimmt, wie viel du siehst und wovor es schützt. Sechs Varianten stehen zur Wahl.

Vergleich der Gewebearten
GewebeEigenschaftEmpfohlen für
Transpatec®Nahezu unsichtbarGrosse Fensterflächen, freier Ausblick
FiberglasgewebeDer StandardWohn-, Schlaf- und Küchenfenster
Polltec®TFPFür AllergikerAllergikerinnen und Allergiker, Schlafräume
Stabilotec® PAKrallenfestHaushalte mit Haustieren, stark genutzte Türen
Robustec®BegehbarLichtschachtabdeckungen, begehbare Flächen
Edelstahl und AluminiumMaximal robustKellerfenster, Lichtschächte, Gewerbe
Plisseegewebe PLSFaltbarPlissee an Tür und Fenster
HF-ElektrosmogschutzgewebeMit KupferfadenWohnräume nahe an Mobilfunkanlagen

Alle Gewebearten im Detail

Alle Systeme auf einen Blick

Wir messen aus und montieren selbst, in diesen Gebieten: Aargau, Solothurn, Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Bern (Oberaargau), Luzern. Wir haben unseren Hauptsitz in Kirchleerau und Zweigniederlassungen in Strengelbach, Gelterkinden und Langenthal. Das sind unsere Systeme, und jedes wird nach Mass gefertigt:

  • Spannrahmen für Fenster: Der Klassiker: ein flacher Alurahmen, der ohne Bohren im Fensterfalz sitzt und zum Reinigen in Sekunden herausgenommen wird. Geeignet für Fenster aller Art, besonders in Mietwohnungen.
  • Insektenschutz-Rollo für Fenster: Das Gewebe verschwindet komplett in der Alukassette, wenn du es nicht brauchst. Praktisch dort, wo der Rahmen stören würde. Geeignet für Fenster mit Fensterläden und alle, die nur zeitweise geschützt werden sollen.
  • Insektenschutz für Dachfenster: Speziell für Dachschrägen: Das Rollo wird auf dem Innenfutter montiert, das Fenster bleibt voll bedienbar. Geeignet für Schlaf- und Kinderzimmer im Dachgeschoss.
  • Insektenschutz-Pendeltür: Öffnet auf leichten Druck in beide Richtungen und schliesst von selbst – ohne Klappern, weil verdeckte Magnete die Tür fangen. Geeignet für Terrassen- und Balkontüren mit viel Durchgang.
  • Insektenschutz-Schiebeanlage: Läuft seitlich auf Edelstahl-Kugellagern. Braucht keinen Platz zum Aufschwenken – die richtige Wahl vor grossen Glasfronten. Geeignet für Hebeschiebetüren, Glasfronten und Wintergärten.
  • Insektenschutz-Plissee: Das Gewebe faltet sich seitlich zusammen und braucht kaum Platz. Für Schiebetüren, breite Fenster und alles, wo für ein breites Profil kein Raum ist. Geeignet für Balkontüren und Öffnungen, wo wenig Platz bleibt.
  • Dreh- und Pendelfenster: Zwei Bauarten für denselben Zweck: ans Fenster herankommen, ohne den Insektenschutz auszuhängen. Das Pendelfenster öffnet auf leichten Druck in beide Richtungen und schliesst von selbst, der Drehrahmen klappt auf wie ein Fensterflügel. Geeignet für Fenster mit Fensterläden, die du schliessen möchtest – und alle anderen, an die du regelmässig heranmusst.
  • Insektenschutz-Drehtür: Die klassische Insektenschutztür mit Scharnier: aufmachen, durchgehen, zumachen. Schlichter als eine Pendeltür und in sehr flachen Ausführungen erhältlich. Geeignet für Terrassen-, Balkon- und Kellertüren, wo eine einfache Drehtür genügt.
  • Lichtschachtabdeckung: Hält Laub, Insekten und Kleintiere aus dem Kellerschacht – und ist begehbar, ohne dass eine Stolperkante entsteht. Geeignet für Kellerschächte an Wohn- und Gewerbebauten.

Fachlich verantwortlich: Andy Wyler

Andy Wyler ist Inhaber von AW-Insektenschutz und Experte für Insektenschutz. Eine eigene Berufsausbildung gibt es dafür nicht: Sein Fachwissen kommt aus über 8 Jahren täglicher Arbeit mit Insektenschutz. Als offizieller NEHER-Fachpartner montieren wir über 700 Elemente pro Jahr.Mehr über uns.

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Schildere kurz, worum es geht – wir melden uns innert 12 Stunden und vereinbaren einen Termin bei dir vor Ort.

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